Glücklich, wer früh geübt hat

Am besten wäre es natürlich, wenn Hund und Halter immer gesund wären und nie zum Tierarzt müssten.

Leider ist das nicht immer der Fall - und bei großen Schmerzen kann auch das liebste Tier mal schnappen.

Daher ist es absolut wichtig, mit jedem Hund - und sei er noch so freundlich und gutmütig - frühzeitig zu trainieren, dass ein Maulkorb überhaupt nichts Schlimmes ist.

Unsere Hunde kennen den Maulkorb von Klein an und wissen, dass es die allerbesten Frikadellen und gebratene Leber gibt, wenn Frauchen mit dem komischen Metall-Ding ankommt.

Kürzlich hat Amy sich beim Spielen eine Kralle mitsamt Wurzel herausgerissen.

Die Wunde hat geblutet wie verrückt und war auch sehr schmerzhaft.

Wir waren sehr froh, mit Amy die notwendigen Schritte vorher geübt zu haben.

Notfallverband um die Pfote, Maulkorb auf und ab in die Tierklinik.

Ob sie wirklich nach dem Tierarzt geschnappt hätte? Wahrscheinlich nicht.

Aber so war es für alle Beteiligten entspannter.

Der Tierarzt konnte in Ruhe seine Arbeit tun und Amy fand den Maulkorb überhaupt nicht schlimm.

Am besten hat bei uns übrigens ein Drahtmaulkorb funktioniert.

Der ist schön leicht, es gibt ihn in allen möglichen Formen (sogar für lange Collie-Nasen)

Und man kann wunderbar durch die Gitterstäbe füttern, wenn man es trainiert hat.

Es ist auch empfehlenswert, Verbandsmaterial für den Notfall daheim zu haben und vorher schonmal geübt zu haben, wie so ein Verband sich anlegen lässt.

Schön ist anders, aber zumindest konnten wir daheim schon die Blutung stoppen.


Empfohlene Einträge
Aktuelle Einträge
Archiv
Schlagwörter
Noch keine Tags.
Folgen Sie uns!
  • Facebook Basic Square
  • Twitter Basic Square
  • Google+ Basic Square