Die Welpen sind da.

Das ging jetzt schneller als erwartet.

Gestern zwischen 21:30 und 23:30 hat Amy fünf wunderhübschen Welpen das Leben geschenkt.

Die erste Hündin kam sehr unverhofft. Ich hatte gerade noch das Telefon in der Hand um einige Symptome mit Amys Züchterin zu besprechen, da ich mich fragte, ob die Geburt langsam bevorsteht, da kam schon der erste Welpe.

Eine gesunde, kräftige Hündin von 278g.

Hündin 1 wird irgendwann vermutlich entweder Áriën oder Anny heißen. Bisher reden wir sie vor allem mit wechselnden Kosenamen an.

Noch während wir in aller Hektik Snuggle-Safes in die Mikrowelle schoben, hastige Telefonate führten und dabei die erste Hündin versorgten, kam auch schon die nächste Hündin hinterher.

Hündin 2 wird ebenfalls entweder Áriën oder Anny heißen, das hängt davon ab, welche Hündin bleibt und welche Hündin zu ihren großen Labbi-Geschwistern ziehen wird.

Hündin 2 brachte ein Gewicht von 288 g auf die Waage.

Zu dem Zeitpunkt kam unsere liebe Geburtshelferin Susanne an, was Amy anfangs so empörte, dass sie für den nächsten Welpen aus der Wurfbox in ihr kuscheliges (und durch keine Einlage geschütztes) Körbchen umzog, für das wir dann zeitnah mal eine Ersatzfüllung besorgen sollten.

Und schwuppdiwupp war auch schon der nächste Welpe da. Diesmal ein wunderschöner Rüde von 290 g.

Und diesmal können wir den Nachwuchs auch mit Namen vorstellen: Arombolosch

Nach Arombolosch war dann erstmal Pause. Amy konnte die Welpen versorgen. Nacheinander trafen erst die Rüdenzüchterin und Amys Züchterin zur Unterstützung ein (Danke!) und alles entspannte sich. Ich selber konnte sogar mal eben ins Bad springen, frische Klamotten anziehen und mich waschen - was eine Wohltat.

Und als wir schon dachten, das wäre es gewesen, fing Amy wieder an zu pressen, und der 308 g schwere Alasdair stecke sein Köpfchen in die Welt.

Alasdair war eine große Überraschung, er sieht nämlich ganz anders aus als alle Geschwister. Alasdair hat ein ganz anderes Gesicht und ist vor allem großzügig weiß faktoriert. Ein Showhund wird aus ihm wohl nie werden, aber sicher ein ganz toller Familienhund. Und er muss kein Bändchen tragen, den wir erkennen ihn sofort. Da seine Schnauze deutlich spitzer ist als bei seinen Geschwistern hat er sich flott den Spitznamen "ratatouille" eingefangen.

Alasdair musste von Anfang an mehr kämpfen als der Rest. Anfangs war er noch nicht so recht aktiv, bis wir ihn wachgerubbelt hatten. Und auch am ganzen ersten Tag tat er sich mit allem etwas schwerer als seine Geschwister. Daher halten wir immer eine der ganz hinteren Zitzen für ihn reserviert, damit er kräftig zunehmen kann. Denn er hatte morgens als einziger Welpe an Gewicht verloren anstatt zuzunehmen.

Nach Alasdair entspannte Amy sich sichtbar. Nach einigen Minuten nahmen wir an, dass es das jetzt gewesen sei und nahmen die erschöpfte Hundemama mit in den Garten, damit sie sich lösen konnte.

Zum Glück hatte ich meine Taschenlampe dabei, denn anstatt Pipi zu machen, brachte Amy ihren letzten Sohn, Aonghus, mitten auf dem Rasen zur Welt. So wurde der tapfere, 296 g schwere, kleine Kerl noch unter den Gemüsebeten abgenabelt und war sofort quietschfidel.

Wir wünschen nun allseits gute Nacht und berichten demnächst weiter.


Empfohlene Einträge
Aktuelle Einträge