Maria

+ Trainingsnerd

+ Sci-Fi und Fantasyfan,

 

+ stolze Mama eines wunderbaren 17-Jährigen Sohns

+ Rollenspielerin

+ Schokoladenjunkey

+ Erster Hund mit 14 Jahren: Nessie, ein Tibetterrier

+ Nebenberuflich in Ausbildung zur Hundetrainerin

+ Überzeugte Anhängerin von Training durch positive Verstärkung

+ musikalisch irgendwo zwischen Metal, Rock und Klassik zu Hause

Zuchtphilosophie

Meine Zuchtphilosophie ist denkbar simpel: Ich will gesunde, wesensfeste Welpen züchten.

Der Weg dahin ist nicht ganz so simpel, denn wie genau man dieses Ziel erreicht ist auch in Züchterkreisen umstritten und wird mitunter sehr emotional aufgeheizt debattiert.

Inzestzucht ist glücklicherweise mittlerweile verboten, aber in der heutigen Hundezucht ist Inzucht (beschönigend als Linienzucht bezeichnet) nach wie vor die verbreitetste Zuchtmethode.

Die Gründe dafür liegen auf der Hand: Mit der Linienzucht wird die Anzahl der homozygoten (reinerbigen) Gene gesteigert. Damit kann der Züchter innerhalb weniger Generationen bestimmte Merkmale oder Charakteristika in seiner Rasse festigen.

Die Sache hat meiner Meinung nach jedoch einen Haken: Den Nachkommen solcher Zuchten stehen weniger Gene zur Verfügung. Sie können damit allen möglichen äußeren Einflüssen weniger entgegensetzen und die Tiere werden anfälliger. Sie sind öfter krank, weniger fruchtbar und leben oft auch weniger lang.

Ja, ich streite nicht ab, dass Inzucht gewisse Vorteile hat, wenn es zum Beispiel darum geht, genetische Defekte frühzeitig zu erkennen. Aber in meinen Augen überwiegen die Nachteile bei Weitem.

Daher führen wir eine reine Merkmalszucht. Wir können die Ergebnisse unserer Verpaarungen weniger exakt vorhersagen und werden weniger schnell Merkmale in unserer Zucht festigen können. Aber das ist es uns wert.

Fortbildungen

Natürlich versuchen wir kontinuierlich, unseren Horizont zu erweitern.

Zu unseren Fortbildungen gehts hier.

Trainingsphilosophie

Wissenschaftlich schon lange widerlegt, hält sich der Mythos der Dominanztheorie noch lange in den Köpfen von Trainern, Hundehaltern und Züchtern. Mit teilweise fatalen Konsequenzen für Mensch und Tier.

Um es klar zu sagen:

  • Es gibt keine Alpha-Hunde.

  • Hunde streben nicht danach, ihre Rangordnung in der Familie zu verbessern.

  • Strafen sind keine geeigneten Erziehungsmethoden.

  • Gewalt hat in der Erziehung nichts verloren - auch wenn sie beschönigend als "Korrektur" bezeichnet wird.

Wir erziehen unsere Hunde durch positive Verstärkung und nehmen sie als Familienmitglieder wahr. Eigentlich verhalten wir uns dem Hund gegenüber nicht anders als einem 8- oder 9jährigen Kind gegenüber:

  • Wir sind verbindlich und konsequent

  • Wir bestärken gutes Verhalten durch Lob, Leckereien und Anerkennung

  • Bei ungünstigem Verhalten haben wir ein Abbruchsignal und arbeiten danach an alternativen Verhaltensmustern

  • Wir wenden keinen Zwang an.

Gleichzeitig orientieren wir uns an wissenschaftlichen Erkenntnissen und bilden uns ständig fort.

Dadurch haben wir im Alltag kompetente Hunde, die uns vertrauen und die eine starke Bindung zu uns haben.

Wir sind von unserer Philosophie so überzeugt, dass wir jedem Welpenkäufer anbieten, uns bis zu einer Höhe von 100 Euro an einem Besuch einer positiv arbeitenden Hundeschule zu beteiligen.

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