Alasdair

Alaisdair sollte ursprünglich mal ganz anders heißen. Wir hatten eine Liste mit 10 verschiedenen Namen für Rüden, und Alasdair tauchte nichtmal darauf auf.

Als uns der kleine Rüde mit dem Überbiss und dem großen weißen Fleck auf dem Rücken in die Hand fiel, war klar, dass dieser Welpe es nicht leicht haben würde. Daher suchten wir nach einem Namen, der Kraft und Mut verhieß. Und tatsächlich schlummert der Kampfgeist seines Namenspaten (Alasdair ist die schottische Form von Alexander) auch in dem kleinen Welpen.

Alasdair hatte anfangs Schwierigkeiten zu trinken, wegen seines Überbisses. Wir waren bei 3 verschiedenen Ärzten um sicher zu sein, dass es kein weiteres Problem gibt, und mit 3 Wochen wurde der kleine Kobold das erste Mal geröngt. Das Ergebnis: Bis auf den kürzeren Unterkiefer gibt es keine weiteren Auffälligkeiten im Verdauungstrakt - weder eine Gaumenspalte noch ein Megaösophagus. Und seit Alasdair feste Nahrung zu sich nimmt, verschluckt er sich auch nicht mehr so leicht. Optisch tut das Altern ihm gut und der Unterbiss ist immer weniger deutlich zu erkennen. Es scheint, als würde unser hässliches Entlein sich doch noch zu einem veritablen Schwan mausern.

Heute hat Alasdair alle Geschwister auf der Gewichtsskala überholt. Er ist immer der Erste, der mutig neues Gebiet erkundet und während seine Brüder und Schwestern noch vorsichtig aus der Wurfkiste blinzelten, erkundete Alasdair schon das gesamte Wohnzimmer. Oder um es anders auszudrücken: Klein-Alasdair ist die coolste Socke die man sich vorstellen kann und  sein Erkundungsgeist wird nur von seiner Verschmustheit übertroffen.

Alasdair hat sich übrigens wegen seiner Vorliebe für Löwenzahn den Rufnamen Dandelion erworben.

Eigentlich wollten wir aus unserem A-Wurf eine Hündin behalten. Jetzt haben wir uns so in diesen wundervollen kleinen Kobold verliebt, dass wir ihn behalten werden.

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